Schulen für Afrika

3 Fragen – 3 Antworten an Peter Krämer

Peter Krämer bei einem Schulbesuch in Mozambik | Foto: Per-Anders Pettersson/Agentur Focus

Schulen für Afrika: 83.314 Stimmen für das Recht auf Bildung hat die Aktion „Gib ab – Deine Stimme für Bildung“ von Schulen für Afrika bis zur Stimmenübergabe gesammelt, sind Sie überrascht von der Resonanz?
Peter Krämer: Ich bin vor allem dankbar. Jede Stimme zählt in unserem Kampf für Bildung für alle Kinder. Sabine Christiansen hat doch völlig recht: Bildung ist die beste Investition in die Zukunft eines Landes! Und unsere Kampagne „Schulen für Afrika“ hilft bei dieser notwendigen Zukunftsinvestition.

Schulen für Afrika: Auch viele deutsche Kinder haben den Aufruf unterstützt.
PK: Darin liegt die besondere Kraft unserer Kampagne. Der zehnjährige  Leon hat es uns Erwachsenen bei der Stimmübergabe in Berlin an Bundesminister Niebel ins Stammbuch geschrieben: In Deutschland stöhnen die Kinder manchmal, dass sie in die Schule müssen. In Afrika freuen sie sich, wenn sie dürfen. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

Schulen für Afrika: Stellen Sie sich vor, dass Sie als Initiator von Schulen für Afrika einen Wunsch frei haben, was wäre das?
PK: Dass alle Regierungen dieser Welt für einen gemeinsamen Moment innehalten und in die Gesichter der Kinder in Afrika schauen, die endlich ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt bekommen, in die Schule gehen zu können. Das hätte die Kraft, alle Anstrengungen gemeinsam zu unternehmen, die Millenniumsziele wirklich zu erreichen. Und so die Versprechen, die sie vor Jahren gemacht haben, auch tatsächlich einzulösen.   

News & Infos

September 2011 "Schulen für Afrika" wirkt

Schon 5.5 Millionen Kinder haben dank der Kampagne einen guten Platz zum Lernen bekommen. Das ist die tolle Bilanz der ersten fünf Jahre. Mehr

Projektpartner

  • Hamburger Gesellschaft
  • Nelson Mandela Foundation
  • UNICEF

Seien Sie dabei

Freunde aktivieren

Link an Freunde und Bekannte versenden

Jetzt Freunde aktivieren