Schulen für Afrika

In der Werkstatt

Haben heute noch einmal die Sarfalao-Schule besucht. Konnte mir den Kindergarten
ansehen, was gestern nicht möglich war. Dort sind die Allerkleinsten und werden von der Erzieherin, die auch Vorsitzende des Mütterkomitees ist, auf die Schule vorbereitet. Die Kinder sind unglaublich süß und geduldig, es gibt kein Geschrei. Sie lernen ganz grundlegende Dinge, wie z.B. sich die Hände vor und nach dem Essen zu waschen und auch schon etwas schwierigere Sachen, z.B. auf Französisch zu zählen.

Besuch in einem Kindergarten in Burkina Faso

Hier lernen Kinder grundlegende Dinge, wie z. B. auf Französich zählen.

Mütterkomitee

Das Mütterkomitee kocht für Kinder im Freien

Einige Frauen, die auch zum Mütterkomitee gehören, kochen für die Kinder im Freien über einem offenen Feuer ein Mittagessen. Sie sind wahnsinnig freundlich und offen uns gegenüber, scherzen und lachen miteinander und lassen uns bei der Arbeit über ihre Schulter schauen.Das Essen wird von den Frauen in kleine Schüsseln gefüllt, die die Kinder von zu Hause mitbringen und anschließend verteilt. Gegessen wird mit den Händen. Meistens im Laufen. Viele der Kinder rühren ihr Essen gar nicht an, sondern nehmen es mit nach Hause, wo sie es mit ihren Familien teilen. Wir sehen uns auch im Dorf um, was direkt neben dem Schulgelände liegt. Es besteht aus einzelnen, sehr einfachen Lehmhütten. Obwohl gerade Schulzeit ist, sehe ich dort sehr viele Kinder. Was bedeutet, dass es für alle einfach nicht genug Platz gibt und die ärmsten Familien es sich nicht leisten können, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Traumberuf Schneiderin

Junge Mädchen machen eine Ausbildung zur Schneiderin

Am Nachmittag besuchen wir ein Ausbildung- und Schulprojekt in Bobo. Hier können ältere Kinder, die nicht die Chance dazu hatten, eine Schulausbildung nachholen und im Anschluss daran einen handwerklichen Beruf erlernen. Die Mädchen möchten vor allem Schneiderin werden, vielleicht irgendwann einmal ihren eigenen kleinen Laden eröffnen. So wie Zoromé Awa. Sie ist 13 Jahre alt und kommt aus dem Dorf Samandini. Die Klassen sind sehr viel kleiner, 10 bis 20 Kinder. Es gibt nur wenig Kapazität an dieser Schule, weil ganz einfach Geld fehlt um sie mehr Kindern zugänglich zu machen. Hier lernen die Ärmsten der Armen. Das Material, vor allem für die Ausbildung in praktischen Berufen, wird wurde von UNICEF finanziert.

Die Lehrer kommen mir alle noch sehr jung vor, vielleicht sind sie deshalb so motiviert und geduldig mit den Kindern und Jugendlichen. Der Umgang im Klassenzimmer ist sehr ruhig und konzentriert. Die Kinder sind sehr fokussiert bei ihrer Arbeit und beim Lernen. Immer mit dem Wissen, dass dies ein Weg in eine bessere Zukunft ist, in der sie ihren eigenen Kindern ein anderes Leben ohne Armut und Hunger ermöglichen können.

3. Tag: Baumwollfeld

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News & Infos

September 2011 "Schulen für Afrika" wirkt

Schon 5.5 Millionen Kinder haben dank der Kampagne einen guten Platz zum Lernen bekommen. Das ist die tolle Bilanz der ersten fünf Jahre. Mehr

Projektpartner

  • Hamburger Gesellschaft
  • Nelson Mandela Foundation
  • UNICEF

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