Schulen für Afrika

Auf dem Baumwollfeld

Baumwolle ist eines der wichtigsten Exportgüter in Burkina Faso. Auf der Rückfahrt von Bobo nach Ouagadougou sind wir heute an einigen Baumwollfeldern vorbeigekommen und haben uns mit den Bauern unterhalten. In der Erntezeit gehört es hier dazu, dass die ganze Familie mit anpackt um den Profit zu steigern, um mehr Geld zum Überleben zu haben. Das heißt auch für viele Kinder hier, egal in welchem Altern, harte körperliche Arbeit in sengender Hitze und das den ganzen Tag. Diese Kinder haben keine Chance eine Schule zu besuchen und so irgendwann mal einen Beruf zu erlernen, der es ihnen ermöglichen würde ein selbstbestimmtes Leben zu führen. 

Eva Padberg auf einem Baumwollfeld in Burkina Faso

Baumwolle ist eines der wichtigsten Exportgüter in Burkina Faso.

Die Baumwollindustrie ist riesig und gnadenlos. Da schaut keiner auf die, die am Ende der Kette stehen. Seit einiger Zeit gibt es Organisationen, wie z. B. Transfair, die den Bauern, auch in einzelnen Projekten in Burkina Faso, helfen wollen. Durch fairen Handel verdienen die Familien so mehr Geld und können ihre Kinder zur Schule schicken und ein sorgenfreieres Leben führen.

Die Baumwollindustrie ist riesig und gnadenlos

Baumwolle

Die Baumwollindustrie ist riesig und gnadenlos. Da schaut keiner auf die, die am Ende der Kette stehen. Seit einiger Zeit gibt es Organisationen, wie z. B. Transfair, die den Bauern, auch in einzelnen Projekten in Burkina Faso, helfen wollen. Durch fairen Handel verdienen die Familien so mehr Geld und können ihre Kinder zur Schule schicken und ein sorgenfreieres Leben führen. Baumwolle und andere Produkte wie z.B. Tee oder Schokolade aus diesen Projekten kann man bei uns mittlerweile ganz normal im Handel kaufen und so einen Beitrag leisten. Leider muss man mancherorts noch sehr danach suchen. Aber ein Anfang ist gemacht.

Eva Padberg besucht Feldarbeiter

Die Menschen in Burkina Faso begrüßen uns, egal wo wir hinkommen und in welchen ärmlichen Verhältnissen sie leben mögen, mit Neugierde und purer Freude darüber, uns zu sehen. Am meisten beeindrucken mich die Frauen, die sich mit so viel Stolz, Freundlichkeit  und Zurückhaltung durch ein hartes Leben kämpfen ohne dass man ihnen dabei die geringste Anstrengung ansieht. Für mich sind sie die wahre Kraft und das Herz dieses Landes.

4. Tag: Notlager und Steinbruch

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News & Infos

September 2011 "Schulen für Afrika" wirkt

Schon 5.5 Millionen Kinder haben dank der Kampagne einen guten Platz zum Lernen bekommen. Das ist die tolle Bilanz der ersten fünf Jahre. Mehr

Projektpartner

  • Hamburger Gesellschaft
  • Nelson Mandela Foundation
  • UNICEF

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