Schulen für Afrika

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Was hat die Kampagne schon bewegt?

Teile der vier Forderungen, die die Kampagne "Schulen für Afrika" stellt, wurden schon umgesetzt. Hier erhalten Sie den aktuellen Stand im Überblick:

Forderung 1: Mehr Geld für Grundbildung!

Die vier Forderungen

Am 1. März 2011 hat der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel Eckpunkte einer Bildungsstrategie vorgestellt. Er kündigte an, die Mittel für die schulische Bildung in Afrika von knapp 70 Millionen Euro bis 2013 zu verdoppeln. Gefördert werden sollen künftig alle Teile des Bildungsbereichs, angefangen von der Grundbildung über die Hochschulen bis zur beruflichen Bildung. Die angekündigte Erhöhung reicht jedoch bei weitem nicht aus, den Anteil zu finanzieren, den Deutschland an den Gesamtkosten für die Umsetzung des Millenniumsziels Nr. 2 „Grundbildung für alle“ tragen müsste.

Die Bundesregierung hält weiterhin an ihrem Versprechen fest, ab 2015 jährlich 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe bereit zu stellen.

Forderung 2: Bildung bei G8 und G20 zum Top-Thema machen!

Während die G8 bereits seit einigen Jahren Entwicklungsthemen, darunter auch Bildung, auf ihre Agenda setzen, haben die G20 erstmals in Seoul 2010 eine Arbeitsgruppe zur Entwicklungszusammenarbeit ins Leben gerufen. Der G20-Gipfel 2011 in Frankreich soll der wachsenden Verantwortung für Entwicklung Rechnung tragen und unter anderem über innovative Finanzierungsinstrumente beraten. Konkrete Ergebnisse beispielsweise über die gemeinsame Finanzierung von Entwicklungsprogrammen sind jedoch von G8 oder G20 bislang nicht erreicht worden.

Forderung 3: Gemeinsam mit Afrikas Regierungen handeln!

Zu dieser Forderung muss UNICEF Deutschland die Bundesregierung um Auskunft bitten, da wir bei den Gesprächen mit den Partnerländern nicht am Tisch sitzen. Im direkten Dialog mit dem Entwicklungsministerium weist UNICEF Deutschland auf diese Forderung hin.

Forderung 4: In Schulen mehr über Afrika informieren!

Das Entwicklungsministerium und die Kultusministerkonferenz geben einen Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung heraus (bereits seit Juni 2007). Darin wird die Behandlung der Situation von Kindern in Entwicklungsländern im Unterricht empfohlen. Eine verbindliche Verankerung in den Lehrplänen der 16 Bundesländer gibt es jedoch noch nicht.

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News & Infos

September 2011 "Schulen für Afrika" wirkt

Schon 5.5 Millionen Kinder haben dank der Kampagne einen guten Platz zum Lernen bekommen. Das ist die tolle Bilanz der ersten fünf Jahre. Mehr

Projektpartner

  • Hamburger Gesellschaft
  • Nelson Mandela Foundation
  • UNICEF

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