Bessere Bildung auf dem Land
Malawi ist eines der ärmsten und gleichzeitig am dichtesten besiedelten Länder Afrikas.
Vor allem auf dem Land gibt es viel zu wenig Schulen: Die Klassen sind überfüllt und schlecht ausgestattet, häufig findet der Unterricht noch immer unter freiem Himmel statt.
In Malawi half UNICEF bis jetzt, mehr als Schulen auszubauen oder instand zu setzen und 566 Schulen mit Tischen, Bänken und Tafeln auszustatten.
Erfolge
Dank „Schulen für Afrika“ konnten in Malawi bereits 584 Klassenräume und 117 Schulen neu gebaut oder instand gesetzt werden. Über 35.000 Kinder haben durch diese Hilfe nun einen guten Platz zum Lernen. UNICEF stattete außerdem 566 Schulen mit Tischen, Bänken und Sportgeräten aus.
Zudem hat UNICEF 10.000 Lehrer und Schulleiter geschult, den Unterricht aktiver zu gestalten und die Beteiligung der Schüler zu fördern. Außerdem ist die HIV/Aids-Aufklärung dank UNICEF zu einem festen Bestandteil der Lehrpläne geworden. Die Kinder tragen die lebensrettenden Informationen über die Krankheit in ihre Familien und Dörfer weiter.
Nächste Schritte
UNICEF setzt dafür ein, dass die HIV-Prävention fester Bestandteil der Lehrpläne für alle Grundschulen in Malawi wird. Bis Ende 2011 möchte UNICEF außerdem erreichen, dass mindestens 80 Prozent aller Grundschulen „kinderfreundlich“ werden. Dazu gehören gut ausgestattete Klassenräume und motivierte, ausgebildete Lehrer.
Stand: August 2011


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