Mädchen stärken
In Mosambik schließt nur jedes zweite Kind die Grundschule ab. UNICEF plant, in sieben Provinzen alle Grundschulen "kinderfreundlich" zu machen.
Die 13-jährige Mariamo besucht die vierte Klasse. Sie ist glücklich, dass es an der Schule endlich fließendes Wasser und richtige Toiletten gibt.
Erfolge
Insgesamt 370.000 Mädchen und Jungen in sieben benachteiligten Provinzen erhalten durch UNICEF jetzt einen besseren Unterricht. 110.000 Mädchen und Jungen haben einen Platz in einem der 275 neu gebauten oder instand gesetzten Klassenräume erhalten. 2008 wurden landesweit erstmals alle Kinder für die Schule angemeldet - ein wichtiger Fortschritt.
Dank „Schulen für Afrika“ wurden außerdem 246 Schulen mit sicheren Trinkwasserquellen ausgestattet. In 184 Schulen konnten mit den Spenden sanitäre Anlagen für 73.600 Kinder gebaut werden. UNICEF hat sich auch erfolgreich dafür eingesetzt, an den Schulen medizinische Untersuchungen sowie Aids-Aufklärung einzuführen.
Nächste Schritte
Das nächste wichtige Ziel von UNICEF in Mosambik ist es, dass die Kinder die Grundschule auch abschließen – bisher erreicht nur knapp die Hälfte die letzte Klasse. Damit sich alle Kinder in der Schule wohlfühlen, sollen in den nächsten Jahren die bisher noch nicht erreichten Schulen in den sieben Projektregionen mit sanitären Anlagen, zusätzlichen Klassenräumen und Sportmöglichkeiten ausgestattet werden. UNICEF setzt sich außerdem dafür ein, dass die lokalen und nationalen Behörden „kinderfreundliche“ Schulen landesweit in die Breite tragen.
Stand: August 2011


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