Niger - Bildung für
Mädchen und Mütter
In Niger gehen rund eine Million Kinder nicht zur Schule. Jedes zweite Kind wird überhaupt nicht eingeschult. Für Mädchen stehen die Chancen auf Schulbesuch sogar noch schlechter. Sie werden häufig früh verheiratet.
Zu Hause wiederholt Tanalher noch einmal alles, was sie in der Schule gelernt hat
Erfolge
In Niger konnten mit Hilfe der Spenden aus „Schulen für Afrika“ bisher 99 Klassenräume und 36 Schulen neu gebaut oder instand gesetzt werden. Rund 4.000 Kinder haben nun einen Platz zum Lernen. Außerdem hat UNICEF 30 Schulen mit sicheren Trinkwasserquellen ausgestattet. In 37 Schulen baute UNICEF sanitäre Anlagen für fast 3.000 Mädchen und Jungen.
Dank UNICEF konnten 2.832 Lehrer und Schulleiter an Fortbildungen teilnehmen. UNICEF organisiert aber auch eigene Bildungskurse für Mütter. Die Frauen achten gemeinsam darauf, dass alle Kinder aus dem Dorf zur Schule gehen und unterstützen benachteiligte Familien.
Nächste Schritte
UNICEF setzt sich dafür ein, dass in Niger alle Kinder zur Schule gehen können– bisher wird nur rund die Hälfte der Mädchen und Jungen eingeschult. Mit den Spenden wird UNICEF weitere Klassenräume bauen und Lehrer fortbilden, um noch mehr Kindern den Zugang zu einer guten Bildung zu ermöglichen. Besonders auf dem Land sind die Wege zur nächsten Schule oft weit. Die Schulen sind meist schlecht ausgestattet, die Lehrer haben kaum eine Ausbildung.
Stand: August 2011



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