Ruanda -
Unterstützung für Waisen
15 Jahre nach dem furchtbaren Völkermord 1994 gehen in Ruanda trotz vieler Fortschritte noch immer rund 400.000 Kinder nicht zur Schule. Es besteht jedoch die Chance, dass bis 2015 jedes Kind zur Schule gehen kann und damit für Ruanda dieses wichtige Millenniumsziel erfüllt wird.
Nach der Schule holt Mukandayisenga Wasser vom nächstgelegenen Brunnen
Erfolge
Dank „Schulen für Afrika“ haben 546.800 Mädchen und Jungen in Ruanda nun einen besseren Platz zum Lernen. 800 Klassenräume in 162 Schulen konnten bereits neu gebaut oder instand gesetzt werden. An allen Modellschulen wurden mit Hilfe von UNICEF sichere Trinkwasserquellen und sanitäre Anlagen eingerichtet.
Über 5.000 Lehrer und Schulleiter nahmen an Fortbildungen teil. Sie gestalten nun das Schulleben gemeinsam mit ihren Schülern. Die Lehrkräfte wurden auch darin geschult, Waisenkinder besser zu betreuen. Sie richten zum Beispiel Schulclubs ein, in denen sich die betroffenen Kinder gegenseitig unterstützen.
Nächste Schritte
Mittlerweile werden in Ruanda fast alle Mädchen und Jungen eingeschult. Doch viele brechen die Schule vorzeitig ab. UNICEF will die Qualität des Unterrichts weiter verbessern und Lehrer schulen, damit mehr Kinder die Schule auch abschließen. Ein wichtiger Schwerpunkt von UNICEF ist es, Weisen und andere benachteiligte Kinder zu unterstützen – zum Beispiel durch Kinderclubs an den Schulen oder durch Gemüsegärten, die die Versorgung der Kinder verbessern.
Stand: August 2011



Mit Ihrer Hilfe...

Artikel weiter verteilen

