Südafrika -
Gemeinsam gegen Gewalt
Südafrika ist ein Land extremer sozialer Gegensätze: Nach dem Ende der Apartheid leben viele Südafrikaner noch immer in großer Armut. Rund 189.000 Kinder gehen bisher gar nicht zur Schule, ein Viertel aller Schulkinder bricht die Grundschule ab.
In der Provinz KwaZulu-Natal hilft UNICEF, Schulen zu „kinderfreundlichen" Modellschulen zu machen
Erfolge
In Südafrika profitieren schon über 440.000 Mädchen und Jungen von einem kinderfreundlichen Unterricht. Denn dank „Schulen für Afrika“ konnten rund 13.000 Lehrer und Schulleiter weitergebildet werden. Gemeinsam arbeiten Lehrer und Schüler nun daran, die Unterrichtsqualität zu verbessern und Gewalt und Diskriminierung von Mädchen abzubauen.
UNICEF hat sich auch erfolgreich dafür eingesetzt, die Betreuung von Waisen in den Schulen zu verbessern und Aids-Aufklärung im Unterricht einzuführen. Mit Hilfe von UNICEF wurden außerdem fast 90 Klassenräume an 13 Schulen komplett renoviert und mit sicheren Trinkwasserquellen und sanitären Anlagen ausgestattet.
Nächste Schritte
Kinder vor Gewalt zu schützen bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der UNICEF-Arbeit in Südafrika. Besonders Mädchen sind gefährdet, beispielsweise auf dem Schulweg belästigt oder sogar vergewaltigt zu werden. UNICEF unterstützt ein Netzwerk besonders benachteiligter Schulen, das jetzt weiter verstärkt und ausgebaut werden soll, beispielsweise durch Aufklärungsprogramme durch Sport und die Verbesserung der Lehrpläne.
Stand: August 2011




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