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Elf Länder – ein Ziel

Bildung als Chance für Millionen Kinder

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Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Doch in den Ländern Afrikas südlich der Sahara geht bis heute etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule, das sind rund 45,5 Millionen. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Und es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die AIDS-Epidemie verschärft die Situation.

Mit Millenniumsziel Nr. 2 haben sich die Regierungen dazu verpflichtet, bis 2015 sicherzustellen, dass jedes Kind die Grundschule vollständig abschließen kann.

UNICEF, die „Nelson Mandela Stiftung“ und die „Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts“ haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, für Kinder in elf afrikanischen Ländern eine gute Grundbildung sicherzustellen. UNICEF unterstützt hier den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, stellt Schulmaterial bereit und schult die Lehrer.

Die Situation
Wenn in den Ländern Afrikas südlich der Sahara etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule geht, bedeutet das: Rund 45,5 Millionen Kinder haben keine wirkliche Chance, der Armut zu entkommen. Die durchschnittliche Einschulungsrate in Afrika südlich der Sahara ist in den vergangenen Jahren zwar stark gestiegen, doch nur zwei Drittel der eingeschulten Kinder erreichen die letzte Grundschulklasse.

Bildung ist der Schlüssel, um der Armut zu entkommen
Extreme Armut, Mangelernährung, unzureichende Wasserversorgung und Krankheiten bedrohen in den elf Projektländern von „Schulen für Afrika“ das Überleben und die Entwicklung von Millionen Kindern. Die Hälfte der Bevölkerung bestreitet ihren Lebensunterhalt hier mit weniger als umgerechnet 1,25 US-Dollar pro Tag. Viele Eltern wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen – erst recht nicht, wie sie den Schulbesuch ihrer Kinder finanzieren sollen.
Eine verhängnisvolle Spirale, in der die Armut sich selbst immer wieder neu erschafft. Denn Bildung ist die entscheidende Voraussetzung für ein besseres Leben: Kinder, die zur Schule gehen, haben später bessere Berufsaussichten. Sie lernen, sich eine Meinung zu bilden und eigene Entscheidungen zu treffen. Und sie wissen, wie man gesund bleibt und sich zum Beispiel vor HIV/AIDS schützt.

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Erfolge und Ziele

Erfolge und Ziele

Weitere Infos

So hilft UNICEF

  • Schulen bauen
    UNICEF hilft, verfallene Klassenräume wieder herzurichten oder neue zu bauen. Die Dorfgemeinschaft fasst mit an und engagiert sich für die Instandhaltung.
  • Für Trinkwasser und Latrinen sorgen
    UNICEF sorgt für sicheres Trinkwasser sowie einfache Latrinen an den Schulen. Das schützt die Kinder vor Krankheiten. UNICEF vermittelt außerdem wichtige Hygieneregeln.
  • Unterrichtsmaterial bereitstellen
    UNICEF versorgt Schüler und Lehrer mit dringend benötigten Büchern, Heften und Lehrmaterial. Für die Klassenzimmer stellt UNICEF Bänke, Tische und Tafeln bereit.
  • Lehrer ausbilden
    UNICEF schult die Lehrer, damit sie ihren Unterricht kindgerechter gestalten und besser auf die Kinder eingehen. Schulleiter erhalten Hilfe, um den Schulbetrieb gut zu organisieren.
  • Gesundheit fördern
    An vielen Schulen fördert UNICEF regelmäßige Untersuchungen und Impfungen. Aufklärung im Unterricht hilft, die Kinder vor Gefahren wie AIDS zu schützen.
  • Benachteiligte Kinder unterstützen
    UNICEF hilft auch, Solidarität und Hilfsbereitschaft unter den Schülern zu stärken. So unterstützt UNICEF Schülerclubs, in denen die Kinder sich nachmittags treffen können. 

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